Wirtschafts- und Kooperationsdialoge Kashkadarya – Düsseldorf und Berlin

BWA begleitet hochrangige usbekische Delegation und setzt klare Impulse für Kooperation

Düsseldorf & Berlin,

Im Rahmen des Deutschlandbesuchs einer hochrangigen usbekischen Delegation unter der Leitung von Murotjon Azimov, Gouverneur der Region Kashkadarya, begleitete der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) in der vergangenen Woche zwei zentrale Wirtschafts- und Kooperationsdialoge in Düsseldorf und Berlin. Ziel war es, den direkten Austausch zwischen usbekischen Entscheidungsträgern und deutschen Wirtschaftsvertretern zu fördern und konkrete Ansätze für eine langfristige wirtschaftliche Zusammenarbeit zu entwickeln.

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Den Auftakt bildete am 21. Januar 2026 der Wirtschafts- und Kooperationsdialog Kashkadarya – Düsseldorf im Industrie-Club Düsseldorf. Die Veranstaltung brachte eine hochrangige usbekische Unternehmerdelegation mit Vertretern deutscher Unternehmen, Verbände und Institutionen zusammen. Im Mittelpunkt standen konkrete Kooperationsfelder und Investitionsmöglichkeiten in den Bereichen Industrie, Energie, Bauwirtschaft, Landwirtschaft, IT sowie Fachkräftesicherung. Nach der Begrüßung durch Michael Schumann, Vorsitzender des Vorstands des BWA, und Bernhard von Kries, Präsident der AGD Düsseldorf e. V., stellte Gouverneur Azimov die wirtschaftliche Entwicklung der Region Kashkadarya, die Reformagenda Usbekistans sowie Perspektiven der Zusammenarbeit vor. Unternehmenspräsentationen und intensives Matchmaking ermöglichten anschließend einen praxisnahen Austausch zu konkreten Projekten und Partnerschaften.

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Den Abschluss des Programms bildete am 23. Januar 2026 ein hochrangig besetzter Wirtschafts- und Kooperationsdialog im Berlin Capital Club. Auch hier standen die strategischen Perspektiven der deutsch-usbekischen Wirtschaftsbeziehungen im Fokus. Nach der Begrüßung durch Michael Schumann und Detlef Prinz, Vorsitzender des Deutsch-Usbekischen Forums e. V., erläuterte Gouverneur Azimov erneut die wirtschaftlichen Potenziale seiner Region und betonte insbesondere die Bedeutung von Industriekooperation, Energie- und Infrastrukturprojekten sowie von Berufsbildung und Fachkräftesicherung. Die anschließenden Gespräche und Unternehmensvorstellungen vertieften den Dialog und unterstrichen das große gegenseitige Interesse an belastbaren, langfristigen Partnerschaften.

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Michael Schumann fasste die Bedeutung beider Veranstaltungen zusammen:

„Usbekistan ist für Deutschland ein strategisch wichtiger Partner in Zentralasien. Die Dialoge in Düsseldorf und Berlin haben sehr deutlich gezeigt, wie groß das gegenseitige Interesse an einer verlässlichen, langfristigen Zusammenarbeit ist – und dass es auf beiden Seiten einen klaren Willen gibt, Kooperationen nicht nur zu diskutieren, sondern konkret umzusetzen.“

Ein besonderes Signal für die Dynamik der Beziehungen ist die Tatsache, dass im Rahmen des Gesamtprogramms mehr als 18 Absichtserklärungen mit deutschen Partnern unterzeichnet werden konnten. Sie verdeutlichen das ernsthafte Interesse an einer nachhaltigen wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Der BWA wird diesen Dialog auch künftig aktiv begleiten und seinen Beitrag zur weiteren Vertiefung der deutsch-usbekischen Wirtschaftsbeziehungen leisten.

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