Johannes Kempmann ist neuer BDEW-Präsident

BWA-Senator wird zum Präsidenten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) gewählt

Berlin,

Johannes Kempmann (15. April 1954), Technischer Geschäftsführer der Städtischen Werke Magdeburg und BWA-Senator, wurde am Donnerstagabend, den 26. Juni 2014, einstimmig zum neuen Präsidenten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, gewählt. Der bisherige Verbandspräsident Ewald Woste, Vorstandsvorsitzender der Thüga AG, München, hatte nach zwei Amtszeiten von jeweils zwei Jahren nicht wieder kandidiert.

"Das Votum ist für mich Vertrauensbeweis und Verpflichtung zugleich. Ich freue mich darauf, mich in den kommenden zwei Jahren für die Interessen der gesamten Energie- und Wasserwirtschaft einsetzen zu können insbesondere mit Blick auf die Herausforderungen der Energiewende. Hier brauchen wir dringender denn je sachgerechte, marktorientierte Lösungen und politisch stabile Rahmenbedingungen", sagte Kempmann nach seiner Wahl.

Johannes Kempmann, Bild ©Roland Horn

Die Branche erlebe mit der Energiewende eine historische Zäsur. "Es wird entscheidend sein, dass wir in dieser Phase auch weiterhin intensiv gemeinsam nach Lösungen suchen. Unternehmen aller Größenklassen und Organisationsformen stehen über alle Wertschöpfungsstufen und Sparten hinweg im größten Branchenverband zusammen. Das ist die Stärke des BDEW. Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit ist ein transparenter und demokratischer innerverbandlicher Willensbildungsprozess, für den ich als Präsident einstehen werde. Dabei geht es nicht nur um Energie: Ein wichtiger, integraler Bestandteil unseres Verbandes ist die Wasserwirtschaft, deren Herausforderungen ich aus der täglichen Praxis in meinem Unternehmen sehr gut kenne. Der BDEW hat in beiden Bereichen eine Schlüsselrolle im Dialog mit der Politik", betonte Kempmann.