Antibakterielles Spielzeug

Senatsmitglied Eitech entwickelt Weltneuheit für Spielzeugbranche

Eichsfeld,

„Anbac toys“ - so heißt eine neue Spielzeug-Innovation aus dem Hause Eitech. Wissenschaftliche Tests bei einem deutschen Institut für Lebensmitteltechnik bestätigen die beschleunigte antibakterielle Wirkung dieser weltexklusiven Produktlinie, die aus einem einzigartigen Material-Mix von Kunststoff und Kiefernholz gefertigt wird.

Die Spielzeuge der anbac-toys-Serie sind bereits nach acht Stunden bis zu 100 Prozent keimfrei - auf anderen Kunststoffen halten sich Bakterien hingegen bis zu 24 Stunden. „Die anbac toys bestehen aus einer innovativen Verbindung aus Holz und Kunststoff, die ein Zusammenspiel von schneller antibakterieller Wirkung und nachhaltiger Herstellung möglich macht“, erklärt Eitech-Geschäftsführer und BWA-Senator Steffen Hildebrandt.

 

BWA-Senator und Eitech-Chef Steffen Hildebrandt mit dem neuen achtteiligen Stapelbecherset. Foto: Eitech

„In dieser Kombination und Wirkung eine absolute Weltneuheit.“ Ganz naturgetreu bleibt dabei auch der unverwechselbare Holzgeruch der verwendeten Fasern aus dem Herzen des Kiefernstammes erhalten - eine antibakterielle Revolution im Kinderzimmer. Eine thermische Herausforderung sei es gewesen, eine wirksame Verbindung zwischen Holz und Kunststoff herzustellen, so Steffen Hildebrandt über die Besonderheit des Produktionsverfahrens. Mehr als zwei Jahre Entwicklung am eigenen Standort stecken in dem innovativen Kunststoff-Holz-Gemisch, Erfahrungswerte mit einer solch besonderen Materialkombination gab es keine. „Bei zu hohen Temperaturen verbrennen die Holzfasern.Ein zu niedriger Wert wiederum verlangsamt die Fließgeschwindigkeit des Kunststoffes - die lange Forschungsarbeit war nötig, um eine stabile Qualität und Beschaffenheit gewährleisten zu können.“

Das Ergebnis dieser Entwicklungsphase ist nun umso beeindruckender: Eine Spielzeugserie mit beschleunigter antibakterieller Wirkung, die durch ihre Materialen nicht nur ein gesundheitsbewusstes Spielen ermöglicht, sondern auch die Umwelt schont.

Material-Gemisch mit Öko-Siegel ausgezeichnet

Der Holzanteil in den „anbac toys“ wird aus Kiefernkernholz gewonnen - ein Rohstoff, der bei vielen Holzproduktionen als Nebenprodukt zurückbleibt. So muss kein zusätzliches Material abgetragen werden. In der Herstellung selbst werden im Vergleich zu reiner Kunststoffproduktion bis zu 70 Prozent Rohöl eingespart. Dieser aktive Beitrag zum Umweltschutz wurde mit dem Ökosiegel ausgezeichnet.

Vorerst wird die Spielzeugserie „anbac toys“ in Form eines achtteiligen Stapelbechersets auf der Messe ausgestellt. Die Palette weiterer Spielzeuge ist allerdings breit aufgestellt, mögliche Variationen zahlreich: Ob Greifling, Rassel oder Spielfigur - „anbac toys sind speziell auf die Bedürfnisse von Kindern im Alter von null bis fünf Jahren ausgerichtet und halten für jeden Geschmack den passenden Spielspaß bereit“, sagt Steffen Hildebrandt, Eitech-Geschäftsführer in zweiter Generation und selbst Vater. „Dazu erzeugt der natürliche, holzige Geruch verbunden mit der Haptik von Kunststoff ein nie dagewesenes Spielerlebnis.“

Auch für Eltern sind die „anbac toys“ besonders: Die schnell einsetzende antibakterielle Wirkung gibt Sicherheit, die verwendeten Farbgranulate sind vollkommen unbedenklich. Hergestellt wird die Produktlinie mit ihrer einzigartigen Beschaffenheit und dem Acht-Stunden-Hygiene-Effekt im sogenannten Spritzgussverfahren am Thüringer Firmenstandort von Eitech.