Berlin,

Die Sicherung qualifizierter Fachkräfte zählt zu den zentralen Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Vor diesem Hintergrund hat der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) ein Memorandum of Understanding (MoU) mit der Berliner Motiba GmbH unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist der Aufbau strukturierter und nachhaltiger Zugangswege zu internationalen Fachkräften - insbesondere aus Usbekistan.
Die Kooperation konzentriert sich auf die gezielte Vermittlung qualifizierter Arbeitskräfte in den Bereichen Industrie, Handwerk und Transport. Damit reagiert der BWA auf den wachsenden Bedarf seiner Mitgliedsunternehmen und setzt zugleich auf langfristig tragfähige Modelle der internationalen Fachkräftegewinnung.
„In einem zunehmend umkämpften globalen Arbeitsmarkt wird die Fähigkeit, internationale Talente fair und nachhaltig zu integrieren, zu einem entscheidenden Standortfaktor“, erklärt BWA Vorstandsvorsitzender Michael Schumann. „Mit dem Memorandum of Understanding schaffen wir eine verlässliche Grundlage, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zugleich hohe Standards bei Auswahl, Qualifizierung und Integration sicherzustellen.“
Ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit ist die enge Begleitung der Fachkräfte bereits im Herkunftsland. Motiba übernimmt dabei vor Ort die Auswahl geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten sowie die sprachliche und kulturelle Vorbereitung. Ergänzt wird dies durch Integrationsmaßnahmen, die einen erfolgreichen Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt und eine langfristige Perspektive in Unternehmen und Gesellschaft ermöglichen.
Die Kooperation ist eingebettet in rechtskonforme Verfahren und orientiert sich an den Prinzipien fairer Migration und nachhaltiger Integration. Ziel ist es, nicht nur kurzfristige Personalbedarfe zu decken, sondern stabile und verantwortungsvolle Strukturen für internationale Fachkräftepartnerschaften zu etablieren. „Fachkräftegewinnung endet nicht mit der Vermittlung“, betont Schumann. „Entscheidend ist, dass Menschen Perspektiven erhalten - durch Teilhabe, Entwicklungsmöglichkeiten und das Gefühl, langfristig angekommen zu sein.“
Mit der Partnerschaft zwischen dem BWA und Motiba wird ein weiterer Baustein für eine zukunftsorientierte Fachkräftestrategie gelegt, die wirtschaftliche Erfordernisse mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet.

