Am 21. Juli 2026 begrüßte der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) geladene Vertreter deutscher Unternehmen und Institutionen zu einem Arbeitsfrühstück mit S.E. Prof. Dr. Ohene Adjei, Botschafter der Republik Ghana in der Bundesrepublik Deutschland. Die Veranstaltung bot den Teilnehmern eine exklusive Gelegenheit, sich aus erster Hand über die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen Ghanas sowie die Perspektiven der bilateralen Zusammenarbeit zu informieren.

In seinem Impulsvortrag stellte der Botschafter die wirtschaftspolitischen Prioritäten seines Landes, laufende Reformvorhaben und die attraktiven Rahmenbedingungen für Investitionen deutscher Unternehmen vor. Im anschließenden Dialog wurden konkrete Kooperationsmöglichkeiten in verschiedenen Wirtschaftsbereichen erörtert. Die Diskussion wurde vom Generalbevollmächtigten für Außenbeziehungen des BWA, Urs Unkauf, moderiert. In seiner Begrüßung unterstrich er die strategische Bedeutung des internationalen Wirtschaftsdialogs und erklärte:
„In einer Welt zunehmender geoökonomischer Spannungen werden belastbare internationale Partnerschaften zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Mit Formaten wie dem Ambassador's Breakfast schafft der BWA exklusive Räume für den vertraulichen Austausch zwischen Entscheidern.“

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war der Ausblick auf den 6. German-African Business Summit (GABS), der vom 23. bis 25. November 2026 in Ghanas Hauptstadt Accra stattfinden wird. Dr. Thando Sililo, Leiter des Referats Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI) bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), stellte den GABS als führende Plattform für den deutsch-afrikanischen Wirtschaftsdialog vor und erläuterte die Chancen, die sich für deutsche Unternehmen durch eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Märkten des afrikanischen Kontinents ergeben. Das Botschafterfrühstück verdeutlichte die wachsende Bedeutung Ghanas als wirtschaftlich und politisch stabilem Partner Deutschlands in Westafrika.