Berlin,

Der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) führte einen fachlichen Austausch mit Patrick Pesch von der ufaFabrik Berlin. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen mögliche Kooperationen im Bereich Ausbildung, berufliche Orientierung und Qualifizierung sowie die Frage, wie kulturelle, soziale und wirtschaftliche Kompetenzen stärker miteinander verbunden werden können.
Die ufaFabrik in Berlin-Tempelhof zählt seit vielen Jahren zu den prägenden Kultur- und Begegnungsorten der Hauptstadt. Das Internationale Kultur Centrum fördert engagierte Kultur, Kulturaustausch und kulturelle Bildung und verbindet lokale sowie internationale Kulturen zu einem offenen Raum für kreative Teilhabe.
Besondere Bedeutung kommt dabei dem interdisziplinären Ansatz der ufaFabrik zu. Auf dem Gelände werden Kultur, Bildung, soziales Engagement, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft miteinander verbunden. Seit 1979 ist dort ein Ort entstanden, an dem künstlerische Praxis, gesellschaftliche Teilhabe und ökologische Verantwortung zusammengeführt werden.
Im Austausch mit dem BWA wurden insbesondere Perspektiven einer stärkeren Zusammenarbeit im Bereich Ausbildung und Nachwuchsförderung erörtert. Dabei ging es um die Frage, wie junge Menschen praxisnah an kulturelle, handwerkliche, organisatorische und unternehmerische Tätigkeitsfelder herangeführt werden können. Die Kultur- und Kreativwirtschaft bietet hierfür vielfältige Anknüpfungspunkte – von Veranstaltungsorganisation, Technik und Kommunikation bis hin zu nachhaltigem Wirtschaften, internationalem Austausch und sozialer Verantwortung.
Aus Sicht des BWA liegt in solchen Partnerschaften ein besonderes Potenzial. Ausbildung und Fachkräftesicherung gehören zu den zentralen Zukunftsfragen der deutschen Wirtschaft. Orte wie die ufaFabrik zeigen, wie praktische Erfahrung, kulturelle Bildung, gesellschaftliches Engagement und nachhaltige Entwicklung in einem lebendigen Umfeld zusammenwirken können.
Der BWA sieht darin eine wichtige Grundlage für neue Formen der Kooperation zwischen Wirtschaft, Kultur, Bildung und Zivilgesellschaft. Gerade in einer Zeit des Strukturwandels gewinnen praxisnahe Lernorte, kreative Kompetenzentwicklung und internationale Offenheit weiter an Bedeutung.
Der BWA dankt Patrick Pesch für den konstruktiven Austausch und freut sich darauf, die Gespräche über mögliche Kooperationen im Bereich Ausbildung, Qualifizierung und kulturell-wirtschaftlicher Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.

