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23.9.2016 (Berlin)

BWA begrüßt CETA-Votum der SPD

Freihandel für Deutschlands Wirtschaft essentiell

Der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft, BWA, begrüßt das Votum der SPD zum CETA-Freihandelsabkommen mit Kanada. „Es war richtig von Sigmar Gabriel, persönlich auf Premierminister Trudeau zuzugehen und so noch einmal eine qualitative Verbesserung des Abkommens zu erreichen“, so Stefan Rizor, Präsident im Landesverband NRW des BWA. BWA-Landesgeschäftsführer Dr. Lutz Förster ergänzt: „Gerade Deutschland profitiert von einem solchen Freihandelsabkommen mit Augenmaß in besonderer Weise.“

Wirtschaftsminister und SPD-Vorsitzender Gabriel war vor dem SPD-Mitgliedervotum zum CETA-Abkommen zu Wochenbeginn nach Kanada gereist und hatte dort Kanadas Premierminister Justin Trudeau getroffen.

Der BWA, der über gute Beziehungen zu den kanadischen Offiziellen - insbesondere auch in NRW - verfügt, beurteilt die Tatsache, dass der Weg nunmehr auch von Seiten der SPD frei ist, mit Kanada das lange verhandelte Freihandelsabkommen zu unterzeichnen, als „echten Gewinn für die deutschen Unternehmen und insbesondere für den Mittelstand“. Mit Blick auf die Exportquote Deutschlands vertritt der BWA seit längerem die Haltung, dass bei aller Notwendigkeit der Durchsetzung zentraler deutscher Positionen, Freihandelsabkommen mit Kanada und auch mit den USA von hoher Bedeutung sind.

 

Berlin, 1.9.2016

TTIP-Verhandlungen fortsetzen!

Wirtschaft nicht dem Wahlkampf opfern

Angesichts der jüngsten Aussagen von Bundeswirtschaftsminister Gabriel und anderer Politiker, die die Verhandlungen zu TTIP als „faktisch gescheitert“ bezeichnen, fordert der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft vehement eine Fortsetzung der TTIP-Verhandlungen mit den USA.

„Es kann nicht sein", so die Vorstandsmitglieder Michael Schumann und René Leibold, „dass hier die Interessen der deutschen und europäischen Wirtschaft ebenso wie der amerikanischen Wirtschaft auf dem Altar von Wahlkämpfen geopfert werden.“

Für den internationalen Bereich legt Michael Schumann noch nach: „Während in Asien und anderswo Hürden abgebaut werden, müssen sich unsere Unternehmen von irrationalen Wahlkampf-Manövern in Geiselhaft nehmen lassen. Ein Unding.“ Und René Leibold ergänzt: „Man kann ja über TTIP und vor allem über die Art und Weise der Konstruktion des Abkommens aus gutem Grund verschiedene Meinungen haben. Aber jetzt den positiven Kern, nämlich die Förderung von wirtschaftlichen Freiheiten und den Abbau von Bürokratiehürden, zum Spielball von Profilierungsinteressen zu machen, gefährdet am Ende die Stabilität unserer Wirtschaft und nicht zuletzt Arbeitsplätze.“

Daher plädiert der BWA dafür, die Verhandlungen dringend fortzusetzen und sich „die gebotene Mühe“ zu machen, mit Blick auf die Zukunft zu vernünftigen Ergebnissen zu kommen. Die scheinbar komfortable Situation, die der derzeitige Steuerüberschuss für die deutsche Volkswirtschaft suggeriere, dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass gerade die deutsche Exportabhängigkeit schnell an Stärke verliere, wenn die Märkte nicht „so offen wie möglich“ seien. „Wir schaden uns selbst am meisten, wenn wir hier nicht konsequent weitermachen“, so Schumann und Leibold abschließend.

 

 

Berlin, 15.8.2016

Deutschlandbild im Ausland nach Anschlägen in Bayern schwer beschädigt

BWA fordert dringend Maßnahmen zur Imageverbesserung Deutschlands in Asien

Das Image Deutschlands als Reiseland für Geschäfts- und Privatreisende ist nach den Anschlägen von München, Ansbach und Würzburg schwer beschädigt. In China berichten Reiseveranstalter von Massenstornierungen von Reisen nach Deutschland. Reisegruppen und Einzelpersonen meiden Deutschland aufgrund von Terrorangst. Dazu trägt die Tatsache bei, dass unter anderem das staatliche chinesische Fernsehen CCTV sowie weitere asiatische Leitmedien seit den Reisewarnungen offizieller chinesischer Regierungsstellen in Peking und Hongkong wiederholt negative Berichterstattungen über die Sicherheitslage in Deutschland ausstrahlen.

Michael Schumann, BWA-VorstandMichael Schumann, BWA-Vorstand „Gebraucht wird dringend eine mediale Offensive von deutscher Seite, um den bereits spürbaren wirtschaftlichen Schaden zu minimieren“, so BWA Außenwirtschaftsvorstand Michael Schumann. Schumann, der gerade in China staatliche Stellen besucht und Verträge mit bedeutenden chinesischen Unternehmen verhandelt hat, sieht dabei sowohl die Bundesregierung in der Pflicht als auch die für die Vermarktung Deutschlands zuständigen Gesellschaften. „Wir müssen das Vertrauen in die Sicherheit Deutschlands so schnell wie möglich wieder herstellen.“, so Schumann.

Bereits vor 14 Tagen, direkt nach den Anschlägen in Bayern hatte BWA-Präsident Rudolf Weiler betont, dass „Deutschland auch weiterhin ein sicheres Land“ sei. Dies zu belegen und vor Ort deutlich zu machen, rechtfertige auch „größere Anstrengungen und Investitionen“, so Schumann mit Blick auf die deutsche Politik. „Wir müssen gegensteuern und das ad hoc, sonst nehmen unsere Wirtschaftsbeziehungen dauerhaften Schaden“, so Schumann. Ansätze gebe es genug: „Es ist positiv, dass die deutsche Regierung die Flugrechteverhandlungen mit China wieder aufnehmen will. In der Tat kann hier etwas für die Verbesserung des Deutschlandbildes getan werden. Bei einer großzügigen Regelung können die Besuchszahlen chinesischer Geschäftsleute und Touristen, die in Deutschland zu den kaufkräftigsten Besuchergruppen überhaupt zählen, wieder deutlich gesteigert werden. Dies setzt aber voraus, dass auf deutscher Seite die makroökonomischen Interessen unserer Wirtschaft über die Partikularinteressen einzelner Fluggesellschaften gestellt werden müssen. Ein solcher Schritt würde in China sehr wohlwollend aufgenommen werden“, so Schumann.

In der Tat stünde der BWA mit seinen deutschen und chinesischen Mitgliedern einem Open Sky Abkommen beider Länder positiv gegenüber. In China werde schwer verstanden, dass man den Eindruck habe, Deutschland verkaufe gern seine Flugzeuge nach China, um sie dann nicht landen zu lassen, so der Verband. In diesem Zusammenhang spiele auch eine Rolle, dass chinesische Reisende den höchsten Pro-Kopf-Umsatz im Ausland erzeugten und damit massiven Einfluss auf Handel, Tourismus und Gewerbe in Deutschland und Europa hätten. "Investitionen wie zuletzt in den Maschinenbauer KUKA oder andere namhafte Beteiligungen chinesischer Unternehmen in unsere Standorte wird es nur dann weiterhin geben, wenn das Geschäftsklima positiv ist. Wir können es uns nicht leisten, diese Chancen für Deutschland nicht zu nutzen“, so Schumann abschließend.

 

 

Berlin, 24.07.2016

Deutschland ist weiterhin sicheres Land

BWA-Präsident mahnt zur Besonnenheit

Mit Blick auf die aktuelle, offizielle Informationslage wendet sich der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft an seine internationalen Mitglieder und globale Wirtschaftsvertreter: „Deutschland ist weiterhin ein sicheres Land“, so BWA-Präsident Rudolf Weiler. „Natürlich ist die Schießerei von München eine Tragödie, unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Opfer. Unser Dank gilt der Polizei und den Sicherheitskräften, die schnell und professionell agiert haben. Nach Lage der Dinge war es aber ein Einzeltäter, ein Amokläufer. Ein ISIS-Hintergrund ist offenbar nicht erkennbar. Das heißt, Reisende müssen ihre Pläne nicht umstellen, die wirtschaftliche Freizügigkeit ist auf allen Ebenen gewährleistet.“

Nach den Vorkommnissen in der Silvesternacht in Köln, kürzlich in Würzburg und nunmehr in München könne sich im Ausland - insbesondere auch in Asien - das Bild verfestigen, Deutschland sei kein sicheres Reiseland mehr. Dem tritt der BWA klar entgegen und appelliert an alle Vertreter in der Außenwirtschaft, hier gemeinsam deutlich zu machen, dass die Sicherheit in Deutschland nicht gefährdet sei.

„Wir müssen natürlich wachsam sein, in Deutschland, in Europa und weltweit. Gleichzeitig gilt es, deutlich zu machen, dass Deutschland zu den weltweit sichersten Demokratien gehört“, so Rudolf Weiler abschließend.

BWA-Präsident Rudlf Weiler


Berlin, 17.07.2016

Türkei verunsichert deutschen Mittelstand

Überzogene Reaktion auf Putschversuch schadet der Wirtschaft

Mit großer Sorge betrachtet der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) die aktuelle politische Lage in der Türkei.

Dirk Bormann, Vorstandsvorsitzender des BWA, findet deutliche Worte: „Mit seiner drastischen Reaktion auf den Putschversuch von vergangenem Freitag verunsichert Präsident Erdogan die Unternehmen des deutschen Mittelstandes massiv. Er setzt die traditionell sehr guten Beziehungen deutscher und türkischer Firmen aufs Spiel.“ Zahlreiche Mitglieder des BWA, die in wirtschaftlichen Beziehungen zur Türkei stehen, seien „schockiert“, so Bormann weiter. Die politische Ebene sei dabei nicht von der wirtschaftlichen zu trennen. "Freier Handel und gute Geschäfte, so, wie wir sie uns wünschen und kennen mit der Türkei, setzen ein rechtsstaatliches Verhalten voraus. Alles andere ist Willkür“, heißt es aus der Berliner Zentrale des Verbandes. Willkür aber sei für die Entwicklung von wirtschaftlichen Beziehungen schädlich.

Der BWA unterstützt daher dringend die Appelle der deutschen Politik, die Rechtsstaatlichkeit zu wahren und sieht insbesondere auch die Europäische Union in der Pflicht, der Türkei deutlich zu machen, dass ein solches Verhalten auch in der „wirtschaftlichen Wertegemeinschaft EU“ nichts verloren hat.

Berlin, 9.12.2015

Bundesverbände der deutschen Wirtschaft fordern ein Einwanderungsgesetz

Der BWA veröffentlicht gemeinsam mit einer Allianz deutscher Wirtschaftsverbände ein Positionspapier zum Thema Demografischer Wandel/ Fachkräftesicherung / Einwanderung

Der starke und unkontrollierte Zustrom geflüchteter Menschen in diesem und wohl auch im kommenden Jahr wird Deutschland vor enorme Herausforderungen stellen. Aller Belastung zum Trotz, das Recht auf Asyl für politisch Verfolgte, Menschen aus Kriegsgebieten und Notleidende schwerer humanitärer Katastrophen ist ein fundamentales Grundrecht, zu dem wir uns weiterhin bekennen müssen. Die Zuwanderung aus wirtschaftlichen Gründen muss hier abgegrenzt werden. Hier muss Deutschland auf eine gesteuerte Einwanderung setzen, die dem drohenden Fachkräftemangel entgegenwirkt. Außerdem entlasten legale Zuwanderungsoptionen die Asylverfahren, da aktuell viele Menschen, die auf eine bessere wirtschaftliche Zukunft in Deutschland hoffen, ebenfalls ihren Weg über Asylverfahren suchen.

Zahlreiche Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen signalisieren bereits heute Handlungsbedarf. Die Forderungen kommen nicht nur aus Großbetrieben, sondern vor allem auch aus dem Mittelstand mit Produktportfolios, die nicht selten Weltmarktniveau haben und gerade deshalb einem scharfen internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind. Da und dort 'knirscht' es bereits: viele aus Altersgründen ausscheidende Mitarbeiter können kaum oder nur unter größten Anwerbungsmühen aus dem In- und Ausland ersetzt werden. Hohe Einwanderer- und Flüchtlingszahlen allein sind kein Garant für die Deckung entstehender Lücken.

"Wir brauchen qualifizierte Einwanderer!" Mit dieser Feststellung bringt der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft, Dipl. Ing. Dirk Bormann, die Situation auf den Punkt. Ohne gezielte Einwanderung von Fachkräften wird es zu erheblichen Verwerfungen am Arbeitsmarkt kommen, denn die inländischen Arbeitsmarktpotentiale sind zunehmend ausgeschöpft und es bestehen begründete Zweifel, ob sich über die aktuell hohe Zahl an Zuwanderern tatsächlich alle Fachkräftebedarfe dauerhaft decken lassen.

Notwendig ist ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Modell. Über jährliche Quoten und gezielte Schwerpunktsetzungen in Engpassberufen kann flexibel auf wirtschaftliche Entwicklungen unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Aufnahmebereitschaft und -fähigkeit reagiert werden. Dabei sind selbstverständlich auch quantitative Effekte aus der Arbeitsmarktintegration der aktuell zu uns kommenden geflüchteten Menschen zu berücksichtigen.

Im Einzelnen fordern die unterzeichnenden Verbände:

Zügige Einführung eines Einwanderungsgesetzes, u.a. mit Aussagen zu folgenden Punkten:

  • Jährliche Einwanderungsquoten für qualifizierte Fachkräfte und ihre Familien
  • Auswahl der Fachkräfte über ein Punktesystem in Anlehnung an das kanadische Modell
  • Komplette Abschaffung der Vorrangprüfungen, da Bedarfe am Arbeitsmarkt bereits über das Punktesystem in die Zuwanderungssteuerung einfließen
  • Verpflichtung aller Einwanderer, auch der Familienmitglieder, Deutsch zu lernen
  • Schnelle Bewertung und Anerkennung von Abschlüssen und Qualifikationen, ggf. Nutzung der Möglichkeiten modulare Qualifikation
  • Unterstützungsangebote für Betriebe und Arbeitsmigrant/inn/en im Bereich der Matching- und Integrationsprozesse
  • Ausbau von Hochschulkooperationen und -angeboten für ausländische Studenten
  • Deutschangebote schon in den Herkunftsländern
  • Ausbau der Möglichkeiten zur Aufnahme unternehmerischer Tätigkeit für Einwanderer

 

Zudem ist zu prüfen, wie die Arbeitsprozesse der zuständigen Verwaltungen deutlich beschleunigt werden können. Die Schaffung von One-Stop Agencies für Migrant/inn/en unter Zusammenführung von Ausländerbehörden und Arbeitsagenturen könnte ein Weg sein. Ferner gilt es in den Diplomatischen Vertretungen in den Herkunftsländern und hier vor Ort eine durchgängige Willkommenskultur zu schaffen. Ausbau von Fremdsprachenkompetenzen zählt hierzu ebenso wie eine einladende Haltung. Begleitet werden sollte dies von offensiver Werbung für Deutschland als Einwanderland mit Fokus auf die jeweiligen Engpassberufe.

Auch die Asylgesetzgebung sollte arbeitsmarktorientiert weiterentwickelt werden. Der eingeschlagene Kurs, neben der Schutzgewährung auch die Perspektiventwicklung für geflüchtete Menschen systematisch anzugehen, wird ausdrücklich begrüßt und sollte fortgesetzt werden. Hierzu zählt etwa das möglichst frühzeitige Erstellen von Qualifikationsprofilen bei Bewerbern mit positiver Bleibeperspektive, möglichst schon im Rahmen der Ersterfassung. Ebenso sollte dieser Personenkreis Möglichkeiten erhalten, Praktika bereits vor der Anerkennung zu absolvieren, denn längere Phasen der Beschäftigungslosigkeit sind „Gift“ für eine gelingende Integration. Für die Dauer einer Ausbildung sollte ein gesicherter Aufenthaltsstatus gewährt werden, möglichst auch darüber hinaus.

Die diesen Aufruf unterzeichnenden Verbände werden das ihrige für einen wirkungsvollen Beitrag der Wirtschaft zu gelingender betrieblicher Integration und Qualifizierung tun. Hierzu zählen insbesondere Anstrengungen im Bereich der betrieblichen Ausbildung sowie die Mitwirkung in regionalen Fachkräftebündnissen.

 

Hintergrund:

In den nächsten 15 Jahren dürfte sich die Zahl der Erwerbspersonen in Deutschland weiter dramatisch verringern. Bis 2030 wird jeder zweite Arbeitnehmer mit qualifizierter Berufsausbildung die Arbeitswelt verlassen. Noch weiter in die Zukunft gedacht, wird ein Absinken des Arbeitskräftepotentials bis zum Jahr 2050 von jetzt 45 Millionen auf nur noch 29 Millionen befürchtet - wenn nicht für Ersatz gesorgt wird.

 

Lesen Sie das vollständige Positionspapier hier (pdf).

 

Berlin, 4.12.2014

BWA mahnt zu Besonnenheit im Umgang mit Russland

Konstruktiver Dialog im Deutsch-Russischen Verhältnis wichtiger denn je

Im Zuge der aktuellen Diskussionen um den Petersburger Dialog sieht der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) mit Sorge, wie der bilaterale Dialog zwischen den Zivilgesellschaften Russlands und Deutschlands leichtfertig für partikulare Interessen aufs Spiel gesetzt wird. „Als deutscher Außenwirtschaftsverband unterhält der BWA seit Jahren ein gutes Verhältnis zu Partnern in Russland.“, so Dirk Bormann, Vorstandsvorsitzender des BWA.“Die derzeitige deutsche Politik wird von breiten Teilen der russischen aber auch der deutschen Gesellschaft nicht verstanden. Deutschland läuft Gefahr, den Zugang auf Entscheidungen in Russland zu verlieren. In diesem Zusammenhang gibt es gute Gründe, zu gemäßigter Rhetorik und mehr Besonnenheit auf deutscher Seite aufzurufen. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die dies tun, sollten gehört und nicht vorschnell verurteilt werden.“

„Organisationen wie der Petersburger Dialog und das Deutsch-Russische Forum bieten auf vielen Ebenen eine Plattform für Kommunikation und Wege gegenseitigen Austauschs, die gerade in dieser schwierigen Phase des deutsch-russischen Verhältnisses von großer Bedeutung sind“, so Wolfram Nowsch, Vorstandsmitglied und Russlandexperte des BWA. „Die Art und Weise, wie diese Foren derzeit in der politischen Debatte in Deutschland instrumentalisiert werden, wirkt vorschnell und getrieben. Hier wird Dialog durch Konfrontation ersetzt, dabei ist Dialog im Deutsch-Russischen Verhältnis heute wichtiger denn je.“

 

Der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft e. V. (BWA) wurde im Jahr 2003 gegründet und ist auf Bundes- und Landesebene wie auch in internationalen Wirtschaftsclubs organisiert und in über 70 Ländern vertreten. Er vereint Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem öffentlichen Leben, die für eine Ökosoziale Marktwirtschaft eintreten. Besondere Kompetenz hat sich der BWA im Bereich Außenwirtschaft erworben. Mit Russland verbindet den BWA ein 2010 geschlossenes Kooperationsabkommen mit dem über 200.000 Mitglieder starken, russischen Unternehmerverband RSPP, in dessen Rahmen regelmäßig Projekte im Bereich Wirtschaftsaustausch durchgeführt werden.

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Berlin, 10.10.2014

Deutschland braucht klare China Strategie

BWA fordert bessere Koordination zwischen Ministerien und Kanzleramt

Angesichts der herausragenden Rolle, die China in der Weltwirtschaft angenommen hat, und einer wachsenden Komplexität globaler Herausforderungen fordert der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) von der Bundesregierung die Schaffung einer klar definierten und gut koordinierten Strategie für den Umgang mit China.

„Es gibt derzeit keine klar erkennbare Linie der deutschen Politik im Umgang mit China. Das Außenministerium, das Wirtschaftsministerium und das Kanzleramt kooperieren nicht hinreichend und verfolgen unterschiedliche Ziele. Es fehlt ein übergeordnetes Gremium, das die deutschen Beziehungen zum Exportweltmeister China analysiert und kenntnisreich begleitet“, so Dirk Bormann, Vorstandsvorsitzender des BWA.

„Wie passt es zusammen, wenn ein Land einerseits die Wichtigkeit enger wirtschaftlicher Beziehungen unablässig betont, andererseits aber die Einreise von Wirtschaftsvertretern und Investoren mit einer Vielzahl von Hürden erschwert?“ fragt Michael Schumann, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der chinesischen Repräsentanz des BWA und beschreibt damit ein Problem, das die mangelnde Zusammenarbeit offenbart.

Dass eine China-Strategie eine „wirkliche Hausaufgabe“ für die Bundesregierung sei, erkannte Thorsten Schäfer-Gümbel, stellvertretender Bundesvorsitzender jener SPD, die die Minister im Auswärtigen Amt und im Wirtschaftsministerium stellt, Anfang des Jahres in einem Interview selbst.

„Der stellvertretende Bundesvorsitzende hat völlig Recht. Diese Hausaufgabe muss nun dringend erledigt werden“ so Bormann. „Der BWA verfügt über langjährige Kontakte in viele Regionen Chinas und hat dabei großes Know-how erworben. Gern stehen wir beratend zur Seite.“

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Berlin, 10.7.2013

Energieeffizienz als Steuervorteil

BWA empfiehlt die Einführung von Sonderabschreibungsregelungen zur Förderung von Investitionen in Energieeffizienztechnologien

Anlässlich einer gerade vom Bundeswirtschaftsministerium veröffentlichten Studie zu Energiedienstleistungen empfiehlt der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) staatliche Förderungen für Energieeffizienztechnologien von einer Nachweispflicht der Energieeffizienzsteigerung zu entkoppeln. Ferner sollen Unternehmen erzielte Einsparungen steuerfrei erneut in Energieeffizienz investieren können.

Das BMWi kündigt in der Studie an, sich weiterhin für den Kurs einer markt- und technologiegetriebenen Steigerung der Energieeffizienz in Deutschland einsetzen. Als Empfehlung wird dort unter anderem vorgeschlagen, steuerliche Absetzbarkeit von Energie-Beratungen als Anreiz auszubauen. Zweifellos gibt es in vielen Unternehmen immer noch große Einsparpotenziale, die ungenutzt bleiben. Unternehmen, die vor der Wahl stehen zu expandieren oder in Energieberatungen und schließlich in den Einsatz energiesparender Technologien zu investieren, entscheiden sich trotz großzügiger Fördermaßnahmen immer noch häufig für die Erweiterungsinvestition.

Grund dafür sind vor allem lange Amortisierungszeiten und eine Nachweispflicht der Energieeffizienzsteigerung für die Wirksamkeit der eingeführten Technologie.

Matthias Putzke, Sprecher der BWA-Kommission Energie und Umwelt, erklärt: „Die Förderprogramme seitens der Regierung – vor allem günstige Kredite und Subventionen - können dieses Dilemma nicht lösen, weil die an sie gekoppelte Nachweispflicht ein zusätzliches Risiko für die Unternehmer darstellt. Denn ein Nachweis über Energieeinsparungen für einen Zeitraum von mehreren Jahren kann durch konjunkturelle, personelle und klimatische Schwankungen drastisch verzerrt werden.“

Nachweise sollten stattdessen auf freiwilliger Basis erbracht werden, „denn wenn die Unternehmen nachweislich in Energieeffizienztechnologien investieren, werden sie sie auch nutzen“, so Putzke. Somit stellt sich die Ersparnis in jedem Falle ein. Hinzu kommen die Steuereinnahmen aus der Umsatzsteuer, plus Arbeitsplätze etc. Um Investitionen in Energieeffizienz für Unternehmen attraktiver zu machen, plädiert der BWA deshalb für ein zweistufiges Fördermodell:

Stufe 1: Investitionen in Energieeffizienz-Technologien sollen über Sonderabschreibungs-Regelungen stimuliert werden. Darüber hinaus werden sie ohne die bisherige Nachweispflicht der Energieeffizienzsteigerungen gefördert.

Stufe 2: Werden die erzielten Einsparungen dennoch nachgewiesen und weiter in Energieeffizienztechnologien reinvestiert, so bleiben sie steuerfrei.

Vorbild für dieses Modell ist die Sonder AfA 50, mit der in den neuen Bundesländern nach der Wende erfolgreich Anreize für die Modernisierung und Sanierung von Gebäuden geschaffen worden sind. Die Stufe 2 orientiert sich zudem an dem Prinzip der Körperschaftssteuer.

„Als größtes wirtschaftliches Projekt seit der Wiedervereinigung muss die Energiewende ebenso entschlossenen umgesetzt werden wie der Aufbau Ost. Wir brauchen eine Marktsituation, in der die effiziente Nutzung von Energie für einen Unternehmer zur Selbstverständlichkeit wird. Dafür müssen deutliche Anreize geschaffen und das Risiko von Investitionen in entsprechende Technologien minimiert werden“, so Putzke.

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21.2.2013

BWA eröffnet Repräsentanz in Kroatien

Chancen für die deutsche Wirtschaft in neuem EU-Beitrittsland

Arbeitsbesuch des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) in Kroatien - Gespräche mit Ministern, Parlamentariern, Diplomaten und Kirchenvertretern sowie Eröffnung einer BWA-Repräsentanz in Zagreb

Vom 14. bis 16. Februar reiste BWA-Vorstandsmitglied Wolfram Nowsch mit dem Senator und Außenwirtschafts-Experten Michael Schumann auf Einladung des BWA-Repräsentanten für Kroatien, Pavo Gagulić, zu einem Arbeitsbesuch in die kroatische Hauptstadt Zagreb.

Im Rahmen der Delegationsreise trafen sie führende Repräsentanten der Regierung, des Parlaments, der deutschen Botschaft in Zagreb und hochrangige Kirchenvertreter. Der BWA beabsichtigt, zukünftig den Weg Kroatiens in die Europäische Union unterstützend zu begleiten. Bei dem Besuch wurden auf verschiedenen Arbeitsebenen bereits konkrete Projekte vereinbart.

Kroatiens Wirtschaftsminister Ivan Vrodoljak nannte den BWA-Vertretern als oberste Priorität seiner Regierung die Modernisierung der Energie-Infrastruktur in Kroatien. Das Land importiert derzeit trotz großer eigener Ressourcen rund 60% seines Energiebedarfs. In den nächsten fünf bis sechs Jahren soll dies geändert werden. Hierfür und für den weiteren Ausbau des bislang wichtigsten Wirtschaftsfaktors Tourismus wird nach deutscher Unterstützung von Betreibern, Investoren oder Projektentwicklern Ausschau gehalten.
Trotz hochwertiger eigener Produkte besteht laut Vrodoljak auch im Export von landeseigenen Produkten, angefangen von einer hochentwickelten Industrie für Eisenbahnen, Waggongs und Lokomotiven, bis hin zu Ölen und Weinen, einiger Nachholbedarf.

Der BWA eröffnete im Rahmen des Besuches eine eigene Repräsentanz in Zagreb, die sich in den Büroräumen des Unternehmens Conceptio Development befindet und vom Firmenchef Pavo Gagulić geleitet wird. Gagulić wurde zu diesem feierlichen Anlass seine Senatsurkunde übergeben.

Im Lichte des bevorstehenden EU-Beitritts Kroatiens im Juli 2013 herrscht ein sehr attraktives Investitionsklima in Kroatien. Pavo Gagulić steht für den BWA fortan als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung.

Ferner wurden Gespräche mit dem Deutschen Botschafter Hans Peter Annen und dem Leiter des Wirtschaftsreferats der Botschaft Valentin Gescher, mit dem Bischöflichen Vikar Tomislav Markić, mit dem Staatssekretär im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Europäische Integration Vinko Ljubičić, mit dem Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses im kroatischen Parlament Igor Radenović und dem Wirtschaftsexperten und Mitglied des Parlaments Ivo Jelušić geführt. Diese Kontakte ebneten den Weg für das Engagement des BWA in Kroatien.

 

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17.12.2012

Haier-Vorstand mit Senatorenwürde des BWA ausgezeichnet

BWA bringt chinesischen Konzern mit deutschen Wirtschaftsvertretern an einen Tisch

Anlässlich eines Besuchs in Deutschland wurde der Vorstandsvorsitzende der Haier-Gruppe Zhang Ruimin mit der Senatorenwürde des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) ausgezeichnet. Während eines dreitägigen Besuchs in Deutschland traf sich Zhang mit Vertretern der deutschen Wirtschaft. Unter anderem besichtigte er das BMW-Werk in Leipzig und reiste nach München zu Gesprächen mit dem BMW-Vorstand. Das Programm hatte der BWA arrangiert, den mit Haier bereits seit zwei Jahren eine enge Kooperation verbindet. Die Haier-Gruppe ist mit 80.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 20 Milliarden US-Dollar der weltweit größte Hersteller von Haushaltsgeräten und eine der bekanntesten Marken Chinas. In den Senat des BWA werden Unternehmerpersönlichkeiten, Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer von Unternehmen berufen, deren Unternehmen eine besondere gesellschaftliche oder wirtschaftliche Bedeutung auf Landes- und Bundesebene haben. Er hat es sich zum Ziel gemacht zukunftsfähige Lösungen zur Förderung der nationalen und internationalen Wirtschaft zu entwickeln.

 

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Berlin, 26.06.2012

Politikberatung für die G20

BWA auf B20-Gipfel in Mexiko

Der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA), vertreten durch den Sprecher des Präsidiums Herrn Rudolf Weiler, hat sich auf dem B20-Gipfel in Cabo San Luca, Mexiko insbesondere in den beiden Themenfeldern „ICT und Innovation“ und „Handel und Investitionen“ eingebracht. In den einzelnen Arbeitskreisen wurden dort Themenpapiere zur Weiterleitung an den G20 erarbeitet.

Als einziger unabhängiger Wirtschaftsverband unter den sechs deutschen Teilnehmern war der BWA vom Wirtschaftsminister der Vereinigten Mexikanischen Staaten Bruno Ferrari und der Mexikanischen Botschaft in Deutschland zu dem Treffen eingeladen worden, da die Schwerpunkte des diesjährigen Gipfels – u.a. Grünes, Nachhaltiges Wachstum, Innovation oder Gesundheit - seit Jahren als Grundsatzthemen durch den Verbandes bearbeitet werden und er damit immer wieder in den Dialog mit der Politik tritt, um für eine ökosoziale Marktwirtschaft einzutreten.

Im Jahre 2010 wurde als Ergänzung zum G20-Gipfel der B20-Gipfel unter Federführung des US-Amerikanischen Präsidenten Barack Obama und dem Mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón Hinojosa, ins Leben gerufen. Hintergrund dieser Zusammenkunft von internationalen Vertretern der Wirtschaft war die Erkenntnis, dass Politikberatung, wie sie auf nationaler Ebene bereits selbstverständlich ist und etwa vom BWA betrieben wird, auch auf globaler Ebene eine absolute Notwendigkeit darstellt.

In Taskforces werden jeweils wirtschaftliche Leitlinien für den darauf folgenden G20-Gipfel der Regierungschefs vorbereitet, deren Umsetzung in der Folge überwacht und Erfolge und Misserfolge beurteilt. Als beratendes Gremium für die G20 war der B20-Gipfel auch ein Forum für die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten. So sprachen so u.a. der Britische Premierminister David Cameron und der Mexikanische Präsident Felipe Calderón Hinojosa.

Durch eigene Veranstaltungen will der BWA nun die Umsetzung der B20 Forderungen an die Politik vorantreiben.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Köln, 20.06.2012

Kaufhof-Chef wird Senator des BWA

Lovro Mandac, Vorsitzender der Geschäftsführung der GALERIA Kaufhof GmbH, Köln, ist in den Senat des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) berufen worden.

Peter Nußbaum vom BWA übergab dem erfahrenen und engagierten Unternehmer, der die GALERIA Kaufhof GmbH bereits seit fast 18 Jahren erfolgreich führt, am 19. Juni 2012 seine Mitglieds-Urkunde.

„Der BWA vereint Führungskräfte aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben und fördert unter dem Motto ‚Wirtschaft – das sind wir alle!’ den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wir freuen uns, dass uns mit Herrn Mandac eine echte Unternehmer-Persönlichkeit bei der Umsetzung dieses Anliegens unterstützt“, so Nußbaum.

Lovro Mandac: „Ich freue mich sehr, künftig im Senat des BWA mitwirken zu können. Ich will in diesem starken Netzwerk aus Führungskräften mitarbeiten, um Denkanstöße für neue Entwicklungen in unserem Land zu geben. Fortschritt und Wohlstand sind kein Produkt des Zufalls, sondern beruhen auf dem Mut, der Kreativität und des persönlichen Einsatzes vieler Menschen in diesem Land. Dazu leistet der BWA einen wichtigen Beitrag.“

Das Unternehmen wird in Zukunft auch den Internationalen Wirtschaftsclubs Metropolregion Köln des BWA durch Rolf Pangels, Leiter Verbandsarbeit/ Stadtmarketing der GALERIA Kaufhof GmbH, als neues Präsidiumsmitglied, unterstützen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Berlin, 31.05.2012

Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft berät G20

BWA entsendet Sprecher seines Präsidiums zum B20 Gipfel in Mexiko

Im Rahmen der umfassenden Themenpalette des Business Gipfels (B20), die von „grünem nachhaltigem Wachstum“ über „nachhaltige Beschäftigung“ bis hin zu „Anti-Korruption“ geht, wird sich der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA), vertreten durch Sprecher des Präsidiums Herrn Rudolf Weiler, in den beiden Themenfeldern „ICT und Innovation“ und „Handel und Investitionen“ einbringen. In den einzelnen Arbeitskreisen werden Themenpapiere zur Weiterleitung an den G20 erarbeitet.

Im Jahre 2010 wurde neben dem G20 Gipfel der B20 Gipfel ins Leben gerufen. Bei dieser Zusammenkunft von Vertretern der Wirtschaft werden jeweils wirtschaftliche Leitlinien für den darauf folgenden „G20 Gipfel der Regierungschefs“ vorbereitet. In diesem Jahr findet diese Veranstaltung in Los Cabos Mexico vom 17.06.12 bis zum 18.06.12 statt. Auf Einladung des Wirtschaftsministers der vereinigten mexikanischen Staaten Bruno Ferrari und der Mexikanischen Botschaft in Deutschland wird der BWA an der Veranstaltung mitwirken und ist damit einer der fünf deutschen Wirtschaftsrepräsentanten.

Der Gipfel steht unter dem Leitsatz: “The B20 believes that business has an important role to play in rebuilding trust and helping to address key global issues. Today's challenges are too large, too complex, and too interrelated to be solved by governments alone. What can governments, businesses and other stakeholders do together? “ und steht damit ganz in der globalen, ganzheitlichen und nachhaltigen Programmatik des BWA und der von diesem seit jeher geforderten ökosozialen Marktwirtschaft.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Köln, 10.05.2012

Lekkerland-Vorstand wird Senator des BWA

Michael Hoffmann, Vorstandsvorsitzender der Lekkerland AG & Co. KG, ist in den Senat des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) berufen worden.

Als international erfahrener und erfolgreicher Manager, der zuletzt als Vorsitzender der Geschäftsführung der Carl Zeiss Vision International GmbH tätig war, ist Michael Hoffmann in den Senat des BWA berufen worden. Die Mitglieder des BWA wirken in besonderer Weise bei der Information und Beratung von Entscheidungsträgern der Politik, Behörden und Verwaltungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene mit.

Der BWA vereint Führungskräfte aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben, die für eine Ökosoziale Marktwirtschaft eintreten und fördert unter dem Motto „Wirtschaft – das sind wir alle!“ den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. „Als internationales Unternehmen schätzen wir besonders die starken Auslandsbeziehungen des Verbandes“, sagt Michael Hoffmann. „Ein weiteres zentrales Anliegen von Lekkerland besteht darin, verantwortungsvoll zu wirtschaften und Nachhaltigkeit strategisch zu verankern. Um diesen Anspruch zu verwirklichen, können wir künftig von den vielfältigen Erfahrungen anderer BWA-Mitglieder profitieren.“

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Berlin, 13.04.2012

Bankrotterklärung für die Energiewende

Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA)
warnt vor EU-Subventionen für Kernkraft

Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien drängen die Atomkraft auszubauen und ähnlich wie die erneuerbaren Energien subventionsfähig zu machen. Aus Sicht des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) ist die Bezeichnung von Kernenergie als „emissionsarm“ und die Gleichsetzung mit Wind- oder Solarenergie in Zeiten völlig ungeklärter
Endlagerung und ein Jahr nach Fukushima absolut inakzeptabel. Atomstrom ist keine nachhaltige Lösung für die Energieversorgung in Europa.


Der BWA, der sich explizit für die Förderung einer ökosozialen Marktwirtschaft einsetzt, fordert deswegen die Bundesregierung auf, die sich bislang noch nicht zu dem Thema positioniert hat, entschieden gegen diesen Vorstoß vorzugehen und stattdessen für einen gesamt-europäischen, schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie zu werben. Sollte die europäische Subventionierung dieser Technologie tatsächlich beschlossen werden, wäre dies eine Bankrotterklärung
für die Energiewende in Deutschland.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Berlin, 23.03.2012

Vom Wohlstand zum Notstand? BWA erkennt dringenden Handlungsbedarf bei der Fachkräftesicherung

Der Arbeitsmarkt wird zum Bewerbermarkt Die demographische Situation in Deutschland und zunehmende Anforderungen durch Globalisierung und Technologisierung sind Faktoren, die die Fachkräftesicherung in Deutschland gefährden. Die Unternehmen stellt dieser Wandel in Zukunft vor die Aufgabe gut qualifizierte Arbeitskräfte an sich zu binden. Dadurch ist an deutschen Universitäten bereits heute ein Konkurrenzkampf um Absolventen entstanden. Mittelständler beklagen, dass sie dieses Problem nur durch selbständig umgesetzte Initiativen an Schulen und Universitäten lösen können. Um einem Fachkräftemangel entgegen zu wirken muss auf allen Ebenen - politisch, wirtschaftlich und wissenschaftlich - gehandelt werden. Das war das Fazit eines Symposiums mit dem Titel „Wohlstand oder Notstand? Die zwingende Notwendigkeit, systematisch neue Wege im Personalmanagement zu gehen“, das der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) am 22.03.2012 im Ludwig Erhard Haus in Berlin unter der Schirmherrschaft und Teilnahme des parlamentarischen Staatssekretärs im Bildungsministerium Dr. Helge Braun veranstaltete.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Berlin, 14.12.2011

BWA besorgt über die Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Durban

Mit großer Sorge haben die an den Grundsätzen der ökosozialen Marktwirtschaft orientierten Mitgliedsunternehmen des BWA die Ergebnisse der Weltklimakonferenz im südafrikanischen Durban zur Kenntnis genommen. Der beschlossene Weg zu einem neuen globalen Klimaschutzabkommen ist sicher ein Fortschritt. Angesichts der drohenden Gefahr einer Überschreitung des 2 Gradzieles mit ihren unabsehbaren Folgen kann aber die Vertagung der Problematik nicht zufrieden stellen. Hinzu kommen der Ausstieg wichtiger Länder aus dem Kyotoprotokoll und der Anstieg der Emissionen im Jahr 2011.

 

Die ganze Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Berlin, 05.12.2011

BWA veranstaltet Symposium zum Thema „Mobilität der Zukunft“

Unter der Schirmherrschaft von Herrn Bundesminister Dr. Peter Ramsauer lud die Kommission „Innovation“ des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) am 05.12.2011 zu einem Symposium zum Thema „Mobilität der Zukunft“ in das Ludwig Erhard Haus in Berlin ein, die zweite Veranstaltung einer Reihe zum Thema „Zukunftsfragen und -technologien am Standort Deutschland“. Vier Experten aus Politik, Wissenschaft und Verbänden referierten und diskutierten im Berliner Ludwig Erhard Haus vor rund 60 interessierten Gästen über mögliche Szenarien und Aspekte, zukünftiger Mobilität.

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Berlin, 28.10.2011

BWA veranstaltet Symposium zum Thema „Urban Mining“

Unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan lud die Kommission „Innovation“ des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) am 28.10.2011 zu einem Symposium zum Thema „Urban Mining“ ein, das den Beginn einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Zukunftsfragen und - technologien am Standort Deutschland“ markiert. Vier Experten aus Politik, Wissenschaft
und Wirtschaft referierten und diskutierten im Berliner Ludwig Erhard Haus und vermittelten den rund 60 interessierten Gästen die Notwendigkeit, dicht besiedelte Gebiete angesichts der Verknappung und Abhängigkeit von Rohstoffen als Reservoir von Ressourcen zu begreifen und auszuschöpfen.

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Berlin, 22.09.2011

BWA verlangt offene Debatte über Einführung des ESM

Der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA)
mahnt an, eine offene Debatte über die Einführung des Europäischen
Stabilitätsmechanismus (ESM) zu führen.

 

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Berlin, 17.05.2011

Kooperationsvertrag mit chinesischem Partner unterzeichnet

Der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) hat einen Kooperationsvertrag mit der Chongqing Foreign Trade and Economic Relations Commission (COFTEC) unterzeichnet. Anlässlich der Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens mit der Chongqing Foreign Trade and Economic Relations Commission (COFTEC) empfing der BWA eine Delegation der chinesischen Metropole Chongqing im Ludwig Erhard-Haus.

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Berlin, 29.04.2011

Beitritt des BWA zum Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland e. V.

Der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) ist dem Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland e. V. beigetreten.

 

Das Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland, ein Zusammenschluss von Interessensgruppen aus vielfältigen gesellschaftlichen Bereichen, fördert den Dialog zwischen Gesellschaft und Politik in Deutschland und verfolgt das Ziel die politische Europa-Kommunikation zu verbessern sowie die deutsche Position in Europa zu stärken.

Es verfügt über eine umfassende Datenbank von EU-Akteuren sowie -Fachleuten und bietet Informationsveranstaltungen über Europapolitik an.

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Köln, 19.04.2010

BWA-Wirtschaftsclub: Kölns Bild als Wirtschaftsstandort schärfen

Auftaktveranstaltung des Wirtschaftsclubs Köln zur Attraktivität des Standorts

Der "Internationale Wirtschaftsclub Metropolregion Köln", der im Januar 2010 unter dem Dach des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) gegründet wurde, hat auf seiner Auftaktveranstaltung über die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Köln debattiert. Die Diskussionsteilnehmer hoben die Bedeutung der Vernetzung der Stadt sowohl innerhalb der Region als auch mit dem Ausland hervor. "Köln hat zahlreiche Alleinstellungsmerkmale, doch nicht immer wird die Stadt auch als Wirtschaftsstandort wahrgenommen", sagte Prof. Dr. Margot Ruschitzka (Fachhochschule Köln), Präsidiumsmitglied des Wirtschaftsclubs. Köln sei nicht nur Universitäts- und Medienstadt, sondern biete mit seiner Infrastruktur, großen Messen und einem wirtschaftskräftigen Umland großes Potenzial für Unternehmen und Investoren. "Deshalb sollte der Faktor Wirtschaft in der Kommunikation stärker hervorgehoben werden", so Ruschitzka.

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Erfurt, 15.01.2010

Mehr als 120 hochrangige Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und öffentlichem Leben erwartet

Festlicher Neujahrsempfang auf Einladung von BWA und Wirtschaftsminister Matthias Machnig im Erfurter Rathaus

Mit einem festlichen Neujahrsempfang startet der BWA Landesverband Thüringen ins Neue Jahr. Gemeinsam mit dem dem im vergangenen November ernannten Wirtschaftsminister des Landes Thüringen, Matthias Machnig, lädt der BWA am 20. Januar ab 17.30 Uhr in den historischen Festsaal des Erfurter Rathauses.

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Köln, 15.01.2010

Startschuss für Internationalen Wirtschaftsclub Köln

Lokales Unternehmernetzwerk bietet sich Politikern als Berater an

 Vertreter namhafter Kölner Unternehmen haben unter dem Dach des BWA den Internationalen Wirtschaftsclub Metropolregion Köln gegründet. Ziel des Wirtschaftsclubs ist es, Kölner Unternehmen eine Plattform für eine lokale bzw. internationale Vernetzung und den Austausch zwischen Unternehmen zu bieten.